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| K&K News 2012 - Nr. 2 |
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| Immer mehr Absolventen wollen als Trainee starten |
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Wie wird ein Arbeitgeber für die besten Universitätsabgänger attraktiv und wie bindet er sie ans Unternehmen? Mit einem hervorragenden Traineeprogramm.
Je nach Unternehmensbereich sind Traineeprogramme mal eine gängige Einstiegsmöglichkeit, mal eher eine Seltenheit: Gut die Hälfte der Unternehmen setzt Trainees in der Abteilung Finance und Controlling ein, 37 Prozent im Marketing, fast ebenso viele im Personalbereich, jedoch nur jede fünfte Firma bietet ein Traineeprogramm in ihrem Logistikbereich an.
Der Haniel-Konzern, größter Anteilseigner der Metro Group, hat für die Traineestudie 2011/2012 in Kooperation mit der Managementberatung Kienbaum 406 Unternehmen und 355 potentielle Trainees befragen lassen.
Neben wichtigen Eckdaten bietet die Studie vor allem Erkenntnisse zum Inhalt deutscher Traineeprogramme. Denn „Trainee“ ist kein geschützter Begriff und wird teilweise auch missbraucht. Das Profil reicht vom schlecht bezahlten Praktikumsniveau, also voller Einsatz bei minimalem Salär, bis zur Kaderschmiede im Goldfischteich, aus dem sich die zukünftigen Führungskräfte rekrutieren. Was also verbirgt sich hinter dem Begriff?
Bei den Inhalten eines Traineeships stimmten die befragten Unternehmen und Absolventen weitgehend überein: Da Traineeprogramme in erster Linie der Ausbildung dienen sollten, sind die Ausbildungsleistungen besonders wichtig und bei über 80 Prozent der befragten Unternehmen Standard.
Dazu gehören Personalentwicklungsmaßnahmen, ein permanenter Ansprechpartner, der Austausch mit anderen Trainees, Feedbackgespräche und die Mitarbeit in Projekten.
„Die Unternehmen wissen also offenbar ziemlich genau, was Absolventen bei einem Traineeprogramm besonders wichtig ist“, sagt Alena Hesshaus von Haniel.
Wie die Unternehmen ihre Traineeprogramme gliedern, machen sie immer öfter von den Absolventen abhängig: Mittlerweile konzipiert knapp ein Drittel der für die Studie befragten Unternehmen ihre Traineeprogramme gemäß den Fähigkeiten und Interessen der Absolventen.
Als Bewerber sollte man danach fragen, was die Menschen, die das Programm absolviert haben, heute im Unternehmen machen, wie sie sich weiter entwickelt haben. Ein Unternehmen, das seinen Nachwuchs wirklich fördert, braucht sich bei der Beantwortung dieser Fragen nicht bedeckt zu halten.
Mittelständischen Arbeitgebern sollte die Studie Anregung und Inspiration sein. Denn an ihr nahmen größtenteils Unternehmen teil, die im Durchschnitt zwölf Traineestellen anbieten und circa 93 Prozent ihrer Trainees in unbefristete Verträge übernehmen.
Weitere Infos und Auszüge aus den Studienergebnissen erhalten Sie unter folgendem Link:
Traineeprogramme
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